Mon Aug 29 21:22:19 CEST 2005
Urlaub
So, jetzt isses geschafft. $Ehegötting und ich werden vom 06.12.2005 bis 20.12.2005
in Lara, Antalya, Türkei einen Leg-die-Beine-hoch-und-fress-und-sauf-dich-durch-ultra-all-inclusive-Urlaub
verbringen. Das Hotel wurde erst im Sommer eröffnet und genau so haben wir das vor zwei Jahren auch gemacht.
Das ist dann hoffentlich für die nächsten Jahre der letzte Pauschalurlaub, dann müssen wir
endlich mal die ganzen Erlebnisurlaube in Angriff nehmen, die wir so planen.
Mon Aug 29 21:07:16 CEST 2005
Malwieder Kino
Ich sollte das Blog hier in Kino-News umbenennen. Egal, eifrige Leser dieses Machwerks (anybody?)
haben bestimmt bemerkt, das zwei Filme von meiner
Todo-Liste verschwunden sind:
The Incredibles und Mr. & Mrs. Smith. Ersteren haben wir für günstige 9,90 EUR gebraucht bei VITO erstanden und uns (zum Ärger unserer Nachbarn) auf der hauseigenen Heimkinoanlage zu gemüte geführt. Den zweiten haben wir gestern am Alexanderplatz im Kino geguckt.
Fazit:The Incredibles ist ein wirklich spassiges Zeichentrickvergnügen und wer Mr. & Mrs. Smith nicht lustig findet ist entweder tod oder nicht verheiratet...
The Incredibles und Mr. & Mrs. Smith. Ersteren haben wir für günstige 9,90 EUR gebraucht bei VITO erstanden und uns (zum Ärger unserer Nachbarn) auf der hauseigenen Heimkinoanlage zu gemüte geführt. Den zweiten haben wir gestern am Alexanderplatz im Kino geguckt.
Fazit:The Incredibles ist ein wirklich spassiges Zeichentrickvergnügen und wer Mr. & Mrs. Smith nicht lustig findet ist entweder tod oder nicht verheiratet...
Fri Aug 26 12:26:41 CEST 2005
Mal gedacht der Fall...
...ich stehe mit meinen Kumpels in $Ausland an der Bushaltestelle und wir unterhalten uns
über Gott und die Welt. Im Laufe des Gesprächs fällt ein Satz wie "[...] dann treten
wir halt morgen alle vor unseren Schöpfer [...]". Ein zufällig neben mir stehender
(glaubwürdig wirkender) Landsman schnappt den Satz auf. Er schliesst daraus und dem Umstand,
daß ich einen Rucksack auf dem Rücken trage, messerscharf, daß wir einen
Bombenanschlag planen.
Nur wenig später werden in der ganzen Stadt blonde, Brille tragende Männer mitte 20 von knapp tausend Polizisten dazu aufgefordert sich doch bitte auszuweisen und sich die Taschen durchwühlen zu lassen. Das Ganze nur, weil sie blonde, Brille tragende Männer mitte 20 sind und Taschen durch die Gegend tragen.
Das klingt alles irgendwie schräg und wie eine Szene aus einem Film wie Brazil oder nicht? Heute habe ich gelernt, daß nichts unvorstellbar ist, wenn die Akteure Arabisch aussehen und/oder reden....
Nur wenig später werden in der ganzen Stadt blonde, Brille tragende Männer mitte 20 von knapp tausend Polizisten dazu aufgefordert sich doch bitte auszuweisen und sich die Taschen durchwühlen zu lassen. Das Ganze nur, weil sie blonde, Brille tragende Männer mitte 20 sind und Taschen durch die Gegend tragen.
Das klingt alles irgendwie schräg und wie eine Szene aus einem Film wie Brazil oder nicht? Heute habe ich gelernt, daß nichts unvorstellbar ist, wenn die Akteure Arabisch aussehen und/oder reden....
Fri Aug 26 11:17:32 CEST 2005
Denn sie ist back...
...und ich bin nicht mehr allein, allein.
Seit gestern Mittag habe ich $Ehegöttin wieder. Falls es sehenswerte Photos geben sollte, mach ich mal ein Bilderalbum.
Seit gestern Mittag habe ich $Ehegöttin wieder. Falls es sehenswerte Photos geben sollte, mach ich mal ein Bilderalbum.
Wed Aug 24 22:04:20 CEST 2005
FFF 2005 [7/7]: Godzilla: Final Wars
Gestern war der Moment, auf den ich die ganze Zeit gewartet hatte: Endlich wieder
ein neuer Godzilla Film und dann auch noch mit dem vielversprechenden Titel
Godzilla: Final Wars. Um's Kurz zu
machen, es war eine Offenbarung. Dieser Film ist eines 50sten Geburstags meiner
Lieblingsechse wirklich würdig. Die Story ist für einen Godzilla Film
hinreichend abstrus und es kommen Unmengen von Monstern und Ausserirdischen darin
vor. Ein besonderes Schmankerl ist natürlich der stoische
Captain des Kampfschiffes Goten.
Dieser Film hat einen einfachen Ilu sehr, sehr glücklich gemacht...
Dieser Film hat einen einfachen Ilu sehr, sehr glücklich gemacht...
Wed Aug 24 21:50:31 CEST 2005
FFF 2005 [6/7]: Appleseed
Der erste japanische Anime beim FFF05 für mich war Appleseed.
Die Story war ok, die Bilder extrem super. Die Menschheit lebt nach dem dritten Weltkrieg
in einem vom Rest der Welt abgeschirmten Utopia, Olympus. Der Hauptcharakter, Deunan, ist eine
Kämpferin, die von einer Sondereinheit aus dem Ödland geholt wird um eine
besondere Mission zu erfüllen. Es ist nämlich so, daß die Hälfte
der Bewohner dieses Paradieses gar keine Menschen sind, sondern Bioroids. Das sind
künstlich designte Lebensformen denen die Fortpflanzungsfähigkeit und
die Möglichkeit starke Gefühle wie Hass oder Liebe zu spüren genommen
wurde. Diese Bioroids sollen die Gesellschaft in Olympus stabilisieren, aber natürlich
sind die Menschen unverbesserlich und wollen die Kontrolle der Bioroids beenden.
Alles in Allem viel graphischer Zucker mit einer soliden Story...
Alles in Allem viel graphischer Zucker mit einer soliden Story...
Wed Aug 24 20:00:00 CEST 2005
FFF 2005 [5/7]: Casshern
Nach einer mehrstündigen Pause (unter anderem bei Subways zur Stärkung) haben Raimi
und ich ein weiteres japanisches Meisterwerk genossen: Casshern.
Dies war nun wieder ein Film, wo die Handlung nicht wirklich leicht zu beschreiben ist.
Vom Stil her war es eine super Mischung aus Sky Captain and the World of Tomorrow
und Akira.
Die Handlung dreht sich um eine Menschheit im Krieg und den Versuch menschliche Ersatzteile zu schaffen. Der geht in die Hose und Übermenschen werden geschaffen. Diese werden gnadenlos gejagt und sind nicht besonders glücklich darüber....
Die Handlung dreht sich um eine Menschheit im Krieg und den Versuch menschliche Ersatzteile zu schaffen. Der geht in die Hose und Übermenschen werden geschaffen. Diese werden gnadenlos gejagt und sind nicht besonders glücklich darüber....
Wed Aug 24 19:36:31 CEST 2005
FFF 2005 [4/7]: Get shorty
Zugegeben, ich habe meine Berichterstattung ein wenig schleifen lassen, aber
mal ehrlich: Wer ließt das hier schon.
Dies hier ist der erste Nachtrag für den Sonntag. Um 17:00 war zunächst die Kurzfilmsammlung angesagt:
A Message From Outer Space: Die Menschheit bekommt Besuch von ausserirdischen Enten...
The Big Thing: Luzifer und Gabriel sind dicke Kumpels und beschäftigen sich damit Armageddon einzuleiten...
Emily And The Baba Yaga: Ein computeranimierter Film über ein kleines Mädchen, das der bösen Hexe Baba Yaga mal so richtig einheizt...
Guard Dog: Ein Zeichentrickfilm über einen Hund, der sein Herrchen beim Gassigehen vor einer Unmenge von Gefahren beschützt. Zumindestens meint er das...
The Next One: Ein kleiner Junge beobachtet, wie ein Mann eine Frau fesselt und misshandeln will. Wird er ihr helfen...
Stephen King's Gotham Cafe: Ein Mann trifft sich mit seiner (noch) Ehefrau und ihrem Anwalt im Gotham Cafe. Dummerweise ist der Kellner mehr als nur leicht labil und hat ein Messer in der Hand...
Bats in the belly (Fledermäuse im Bauch): Rettungssanitäter Victor ist in der Nachtschicht und seines Zeichens Vampir. Und dann gibts da noch die extrem attraktive Ärztin, die auch immer Nachtschicht hat...
Den Film kann man hier bewundern.
Dajo: Ein Junge zeigt Szenen aus seinem Leben. Es wird deutlich, das seine Mutter recht wankelmütig bei der Wahl ihrer Lebensabschnittsgefährten ist. Jedes Mal, wenn sie einen neuen Freund hat, geht der Junge in den Wald, zertrümmert das Höflichkeitsgeschenk des alten Freundes und begräbt es. Kompliziert wird das ganze nur als es einen Hund geschenkt bekommt...
Dysmorpho: Ein Mann begeht die Morgentoilette in einem schmutzigen, runtergekommenen Badezimmer. Er betrachtet sich penibel im Spiegel und findet ein Haar auf seiner Brust. Um es zu entfernen greift er zu einer Pinzette und zieht. Das Haar rührt sich nicht, es tut ihm nur scheinbar tierisch weh und das Licht flackert. Mit der Zange geht es auch nicht besser, er kann es nur ein Stück weiter herausziehen und es wird deutlich, daß da mehr drann hängt...
Dies hier ist der erste Nachtrag für den Sonntag. Um 17:00 war zunächst die Kurzfilmsammlung angesagt:
A Message From Outer Space: Die Menschheit bekommt Besuch von ausserirdischen Enten...
The Big Thing: Luzifer und Gabriel sind dicke Kumpels und beschäftigen sich damit Armageddon einzuleiten...
Emily And The Baba Yaga: Ein computeranimierter Film über ein kleines Mädchen, das der bösen Hexe Baba Yaga mal so richtig einheizt...
Guard Dog: Ein Zeichentrickfilm über einen Hund, der sein Herrchen beim Gassigehen vor einer Unmenge von Gefahren beschützt. Zumindestens meint er das...
The Next One: Ein kleiner Junge beobachtet, wie ein Mann eine Frau fesselt und misshandeln will. Wird er ihr helfen...
Stephen King's Gotham Cafe: Ein Mann trifft sich mit seiner (noch) Ehefrau und ihrem Anwalt im Gotham Cafe. Dummerweise ist der Kellner mehr als nur leicht labil und hat ein Messer in der Hand...
Bats in the belly (Fledermäuse im Bauch): Rettungssanitäter Victor ist in der Nachtschicht und seines Zeichens Vampir. Und dann gibts da noch die extrem attraktive Ärztin, die auch immer Nachtschicht hat...
Den Film kann man hier bewundern.
Dajo: Ein Junge zeigt Szenen aus seinem Leben. Es wird deutlich, das seine Mutter recht wankelmütig bei der Wahl ihrer Lebensabschnittsgefährten ist. Jedes Mal, wenn sie einen neuen Freund hat, geht der Junge in den Wald, zertrümmert das Höflichkeitsgeschenk des alten Freundes und begräbt es. Kompliziert wird das ganze nur als es einen Hund geschenkt bekommt...
Dysmorpho: Ein Mann begeht die Morgentoilette in einem schmutzigen, runtergekommenen Badezimmer. Er betrachtet sich penibel im Spiegel und findet ein Haar auf seiner Brust. Um es zu entfernen greift er zu einer Pinzette und zieht. Das Haar rührt sich nicht, es tut ihm nur scheinbar tierisch weh und das Licht flackert. Mit der Zange geht es auch nicht besser, er kann es nur ein Stück weiter herausziehen und es wird deutlich, daß da mehr drann hängt...
Sun Aug 21 11:52:09 CEST 2005
FFF 2005 [3/7]: Evil aliens
Da gestern das Sommerfest von $Arbeitgeber war, habe ich meinen Plan untererfüllt
und The devil's rejects
sausen lassen. Ich habe lieber mit meinen Kollegen noch ein Stündchen
gequatscht.
Zum Film: In Evil Aliens geht es um eine Truppe von investigativen Journalisten, die UFO-Sichtungen nachgehen, schlecht gemachte Filmszenen von den Erzählungen der Opfer drehen und das Ganze dann in einer Sendung für leichtgläubige UFO-Freaks bringen. Nur läuft diesmal alles etwas anders als geplant. Die Sichtung ist auf einer kleinen Insel vor UK passiert, die nur bei Ebbe mit den Auto über eine schmale Passage erreicht und verlassen werden kann. Auf der Insel lebt eine einzelne Familie von durchgeknallten Bauerntölpeln die, sieht man von der entführten und mißbrauchten Augenzeugin ab, alle kein Englisch sprechen. Die gute Frau ist dann natürlich von ihren Alienfreunden, die es diesmal wirklich gibt, hoch schwanger. Die Aliens legen eine erfreulich hohe Experimentierbereitschaft an der menschlichen Spezies an den Tag und laden nebenbei ihr Raumschiff an der praktischerweise auf der Inseln vorhandenen Gesteinsformation auf.
Der Film ist ein üblicher Alien-Splatter, allerdings mit vielen netten Ideen und sehr viel Bildwitz. Der Abend war lange nicht so gut, wie der davor, aber ich fühlte mich gut unterhalten. Aber wann sieht man auch mal eine Alienernte mit einem Mähdrescher?
Zum Film: In Evil Aliens geht es um eine Truppe von investigativen Journalisten, die UFO-Sichtungen nachgehen, schlecht gemachte Filmszenen von den Erzählungen der Opfer drehen und das Ganze dann in einer Sendung für leichtgläubige UFO-Freaks bringen. Nur läuft diesmal alles etwas anders als geplant. Die Sichtung ist auf einer kleinen Insel vor UK passiert, die nur bei Ebbe mit den Auto über eine schmale Passage erreicht und verlassen werden kann. Auf der Insel lebt eine einzelne Familie von durchgeknallten Bauerntölpeln die, sieht man von der entführten und mißbrauchten Augenzeugin ab, alle kein Englisch sprechen. Die gute Frau ist dann natürlich von ihren Alienfreunden, die es diesmal wirklich gibt, hoch schwanger. Die Aliens legen eine erfreulich hohe Experimentierbereitschaft an der menschlichen Spezies an den Tag und laden nebenbei ihr Raumschiff an der praktischerweise auf der Inseln vorhandenen Gesteinsformation auf.
Der Film ist ein üblicher Alien-Splatter, allerdings mit vielen netten Ideen und sehr viel Bildwitz. Der Abend war lange nicht so gut, wie der davor, aber ich fühlte mich gut unterhalten. Aber wann sieht man auch mal eine Alienernte mit einem Mähdrescher?
Sat Aug 20 12:41:45 CEST 2005
FFF 2005 [2/7]: Survive Style 5+
Kommen wir zum zweiten Film des gestrigen Abends. Ein Machwerk von 2005 aus Japan:
Survive Style 5+.
Auf Grund der besonderen Art dieses Filmes verzichte ich auf eine Unterteilung
in Handlung und Fazit und versuche (und bei einem Versuch wird es bleiben müssen)
dem Film zu beschreiben. Fear and loathing in Las Vegas
ist im Vergleich zu diesem Film solide Unterhaltung.
Der Film hat mehrere Handlungsstränge, die sich allerdings alle irgendwann irgendwie berühren. Es gibt den jungen Ehemann, der vergeblich versucht seine Frau umzubringen. Diese will einfach nicht tod sein und kommt immer wieder zurück und vermöbelt ihn. Es gibt die drei durchgeknallten Einbrecher, wo sich zwischen zweien eine gleichgeschlechtliche Liebesbeziehung anbahnt. Es gibt zwei Mädels die scheinbar nach der Schule immer zusammen in einem Imbiss sitzen, die eine schreibt die ganze Zeit über SMS auf ihrem Handy, die andere hat ständig Unfälle. Dann ist da der Auftragskiller aus London, mit seinem japanischen Geschäftspartner und Dolmetscher, dessen erste Frage an alle Leute denen er begegnet immer "And what is your function in live?" lautet. Desweiteren gibt es die Kreative, eine Frau die Werbespots ersinnt und ihre Ideen, die sich durch schnelles blinzeln der Augenlieder anküdigen, sofort auf ihr Diktiergerät spricht. Im Anschluss daran gibt es den erdachten Spot dann meistens als kurzen Filmclip, wie er vor ihrem inneren Auge abläuft. Und es gibt die Familie, die eine völlig abgefahrene Hypnoseshow besucht, bei der der Vater in Hypnose eingeredet bekommt er wäre ein Vogel. Dummerweise stirbt der Hypnotiseur durch die Hand des Auftragkillers, bevor er die Hypnose lösen kann. Die Familie hat also von nun an einen Vogel als Vater.
Zu der abstrusen Handlung kam noch die Farbgebung und das Desing der Locations hinzu. Fast alle Aufnahmen waren mit extremer Farbsättigung geschossen worden und knallten förmlich ins Auge. Als Kontrast zum vorherigen Film eine super Sache, ich habe mich köstlich amüsiert.
Der Film hat mehrere Handlungsstränge, die sich allerdings alle irgendwann irgendwie berühren. Es gibt den jungen Ehemann, der vergeblich versucht seine Frau umzubringen. Diese will einfach nicht tod sein und kommt immer wieder zurück und vermöbelt ihn. Es gibt die drei durchgeknallten Einbrecher, wo sich zwischen zweien eine gleichgeschlechtliche Liebesbeziehung anbahnt. Es gibt zwei Mädels die scheinbar nach der Schule immer zusammen in einem Imbiss sitzen, die eine schreibt die ganze Zeit über SMS auf ihrem Handy, die andere hat ständig Unfälle. Dann ist da der Auftragskiller aus London, mit seinem japanischen Geschäftspartner und Dolmetscher, dessen erste Frage an alle Leute denen er begegnet immer "And what is your function in live?" lautet. Desweiteren gibt es die Kreative, eine Frau die Werbespots ersinnt und ihre Ideen, die sich durch schnelles blinzeln der Augenlieder anküdigen, sofort auf ihr Diktiergerät spricht. Im Anschluss daran gibt es den erdachten Spot dann meistens als kurzen Filmclip, wie er vor ihrem inneren Auge abläuft. Und es gibt die Familie, die eine völlig abgefahrene Hypnoseshow besucht, bei der der Vater in Hypnose eingeredet bekommt er wäre ein Vogel. Dummerweise stirbt der Hypnotiseur durch die Hand des Auftragkillers, bevor er die Hypnose lösen kann. Die Familie hat also von nun an einen Vogel als Vater.
Zu der abstrusen Handlung kam noch die Farbgebung und das Desing der Locations hinzu. Fast alle Aufnahmen waren mit extremer Farbsättigung geschossen worden und knallten förmlich ins Auge. Als Kontrast zum vorherigen Film eine super Sache, ich habe mich köstlich amüsiert.
Sat Aug 20 12:15:06 CEST 2005
FFF 2005 [1/7]: The Descent
Ich war gestern mit Raimi und Katrin im ersten Film auf meiner Liste für das
Fantasy Film Fest 2005. Zu sehen gab es einen Film aus UK
von 2005, The Descent.
Die Handlung:
Eine Gruppe von extremsportbegeisterten Frauen will Höhlenkletterei betreiben. Sie treffen sich also in den USA mitten im Nirgendwo und fahren am nächsten Morgen zum Eingang der Höhle. Was sie nicht wissen: Die Inititiatorin der Aktion, Juno, hat eigenmächtig entschieden nicht die geplante Touristenhöhle zu begehen, stattdessen hat sie ein unerforschtes Gewölbe ausgesucht. Nach einigen optisch ansprechenden Höhlenbildern gibt es dann den ersten klaustrophobischen Moment, der nach dem Steckenbleiben eines der Mädels in dem Einsturz des Tunnels und dem Verlust von Ausrüstung gipfelt. Die Bilder sind dabei derart überzeugend, das man als Zuschauer selbst in Atemnot gerät und sich panisch am Sitz festkrallt. Allerdings geht der Film jetzt erst richtig los. Die Ladies entdecken, was Juno getan hat und das sie fest sitzen. Sie müssen also so schnell wie möglich einen zweiten Ausgang aus dem Höhlensystem finden, bevor die Batterien ihrer Lampen den Geist aufgeben. Bei dieser Suche verletzen sich zwei der Frauen, eine zerfetzt sich die Handfläche, als sie eine andere mit dem Seil sichert und dieses ihr durch die Finger rutscht, die zweite fällt in ein Loch und hat einen offenen Bruch des Schienbeins. Nachdem die zweite Verletzte notdürftig versorgt ist erreicht der Film den Höhepunkt: Die Gruppe ist nicht alleine in den Höhlen unterwegs, es leben dort Zombies ähnliche Wesen die dummerweise Fleischfresser sind. Und denen kommt die Unerwartete Malzeit natürlich sehr gelegen.
Fazit:
Der Film ist genial. Er ist voller Schockeffekte, er ist selten Unglaubwürdig und die Abwesenheit eines Alphamänchens ist recht angenehm. Es ist sehr lange her, das ich mich bei einem Film derart gegruselt habe. Trotz der Schonungslosigkeit, mit der die Unfälle und die Gewalt dargestellt werden setzt der Film nie auf platte Splattereffekte. Ich kann den nur weiterempfehlen und hoffe er kommt, wie von den Veranstalter angekündigt, ins normale Programmkino.
Die Handlung:
Eine Gruppe von extremsportbegeisterten Frauen will Höhlenkletterei betreiben. Sie treffen sich also in den USA mitten im Nirgendwo und fahren am nächsten Morgen zum Eingang der Höhle. Was sie nicht wissen: Die Inititiatorin der Aktion, Juno, hat eigenmächtig entschieden nicht die geplante Touristenhöhle zu begehen, stattdessen hat sie ein unerforschtes Gewölbe ausgesucht. Nach einigen optisch ansprechenden Höhlenbildern gibt es dann den ersten klaustrophobischen Moment, der nach dem Steckenbleiben eines der Mädels in dem Einsturz des Tunnels und dem Verlust von Ausrüstung gipfelt. Die Bilder sind dabei derart überzeugend, das man als Zuschauer selbst in Atemnot gerät und sich panisch am Sitz festkrallt. Allerdings geht der Film jetzt erst richtig los. Die Ladies entdecken, was Juno getan hat und das sie fest sitzen. Sie müssen also so schnell wie möglich einen zweiten Ausgang aus dem Höhlensystem finden, bevor die Batterien ihrer Lampen den Geist aufgeben. Bei dieser Suche verletzen sich zwei der Frauen, eine zerfetzt sich die Handfläche, als sie eine andere mit dem Seil sichert und dieses ihr durch die Finger rutscht, die zweite fällt in ein Loch und hat einen offenen Bruch des Schienbeins. Nachdem die zweite Verletzte notdürftig versorgt ist erreicht der Film den Höhepunkt: Die Gruppe ist nicht alleine in den Höhlen unterwegs, es leben dort Zombies ähnliche Wesen die dummerweise Fleischfresser sind. Und denen kommt die Unerwartete Malzeit natürlich sehr gelegen.
Fazit:
Der Film ist genial. Er ist voller Schockeffekte, er ist selten Unglaubwürdig und die Abwesenheit eines Alphamänchens ist recht angenehm. Es ist sehr lange her, das ich mich bei einem Film derart gegruselt habe. Trotz der Schonungslosigkeit, mit der die Unfälle und die Gewalt dargestellt werden setzt der Film nie auf platte Splattereffekte. Ich kann den nur weiterempfehlen und hoffe er kommt, wie von den Veranstalter angekündigt, ins normale Programmkino.
Sat Aug 13 22:38:16 CEST 2005
Pain(t)ball
Ich war heute mit ein paar Arbeitskollegen Paintball spielen.
Wir waren kurz vor Berlin in der Paintball Arena Schönwalde.
Es hat ziemlich Spaß gemacht, trotz des Wetters. Ich war froh, das ich mir von meinen Eltern eine Regenhose
und eine passende Jacke ausgeliehen habe, die Kugeln zecken doch ganz schön, wenn man sie abkriegt. So habe
ich nur geschwitzt wie ein Tier. Die Waffen Markierer streuen zwar ziemlich, das kann
man dann aber einfach durch Einsatz von Unmengen an Munition wett machen. Bei den Grabenkämpfen waren
Kopfschüsse relativ häufig, wegen der Schutzmasken muß man seine Birne nämlich ziemlich
weit hochstrecken...
Einige von uns waren recht martialisch aufgemacht:

Und so sieht man nach einem allgegenwärtigen Kopfschuß aus:
Einige von uns waren recht martialisch aufgemacht:

Und so sieht man nach einem allgegenwärtigen Kopfschuß aus:
Sat Aug 13 00:13:49 CEST 2005
Film des Jahres
Also wenn nichts mehr dazwischen kommt, dann habe ich eben den Film des Jahres gesehen:
Charlie und die Schokoladenfabrik. Timsel und ich haben uns den Film in der
Originalfassung am Potsdamer Platz angeguckt und waren danach beide ziemlich euphorisch.
Jonny Depp als Willi Wonka wird mir so schnell nicht aus dem Kopf gehen.
Fri Aug 12 18:01:22 CEST 2005
Todo
Ich verliere langsam den Überblick, welche Filme ich alle noch sehen muß,
deswegen mache ich mir hier mal eine Todo-Liste.
- [12.08.2005] Charlie und die Schokoladenfabrik
- [10.09.2005] Sin City
- [10.08.2005] Krieg der Welten
- [28.08.2005] Mr. and Mrs. Smith
- [] Batman Begins
- [] Fantastic Four
- [] Die Insel
- [27.08.2005] Die Unglaublichen - The Incredibles
- [] House of Wax
- [12.02.2006] Per Anhalter durch die Galaxis
Thu Aug 11 20:31:35 CEST 2005
Tropical Islands, Nachtrag
Ich habe gerade gesehen, das eines von den vier Bildern aus dem
Tropical Islands was geworden ist.
Das muß ich natürlich nachreichen:
Thu Aug 11 00:53:48 CEST 2005
Krieg der Welten
Ich habe gestern abend Krieg der Welten geguckt. Obwohl ich Tom Cruise nicht
leiden kann (schon alleine wegen seiner Scientology Aktionen), muß ich sagen,
das der Film recht gut war.
Ich habe lange keinen SciFi-Film mehr gesehen, der schohnungsloser mit der Menschheit umgegangen ist. Der Film schafft es einfach die totale Unterlegenheit und die dadurch gegebene Hoffnungslosigkeit bei der Invasion darzustellen.
Was mir auch sehr gefallen hat, war das der Film einen Helden ohne Heldentaten hat. Cruise besiegt nicht die bösen(tm) Aliens und rettet die Welt, trotzdem ist er der Held, der seine kleine Tocher beschützt und versucht sie so weit wie irgendwie möglich von den negativen Eindrücken der Invasion fern zu halten.
Ich habe lange keinen SciFi-Film mehr gesehen, der schohnungsloser mit der Menschheit umgegangen ist. Der Film schafft es einfach die totale Unterlegenheit und die dadurch gegebene Hoffnungslosigkeit bei der Invasion darzustellen.
Was mir auch sehr gefallen hat, war das der Film einen Helden ohne Heldentaten hat. Cruise besiegt nicht die bösen(tm) Aliens und rettet die Welt, trotzdem ist er der Held, der seine kleine Tocher beschützt und versucht sie so weit wie irgendwie möglich von den negativen Eindrücken der Invasion fern zu halten.
Thu Aug 11 00:18:11 CEST 2005
Mein Kampf mit den Enums
Ich möchte die These "Enums in Java5 schlecht umgesetzt?"
mal zum Ärger ablassen in den Raum stellen.
Zur Vorgeschichte:
Ich bastel gerade für meine Kollegen an einer Einführung in Java5, da wir unseren nächsten Projektmeilenstein damit umsetzen wollen. Dadurch habe ich jetzt das erste mal wirklich Zeit mich mit Java5 zu beschäftigen. Das letzte Jahr über habe ich für meine Diplomarbeit ja die eine oder andere Kleinigkeit in C# gemacht, ich kenne also beide Welten. Als ich mich gestern mit Java5 Enums befasst habe, da bin ich über einige Unstimmigkeiten gestolpert, die ich am besten am Beispiel der Lösung in C# versuche zu beschreiben.
In beiden Sprachen ist es möglich automatisch nummerierte Enums zu erzeugen:
C# Enums leiten sich von Zahlen ab, d.h. ein Element einer Enum ist selber eine Zahl (von der Runtime aus gesehen), im Gegensatz zu Java5, wo ein Element nur eine Zahl hat (die Ordnungszahl, zugreifbar mit ordinal(), beginnt bei 0, wird immer automatisch vergeben). Hierdurch ist es in C# möglich, die folgende Enum zu deklarieren:
Möchte ich das gleiche in Java tun, so muß ich die Enum folgendermaßen definieren:
Es sei denn, ich übersehe jetzt etwas. Klar, ich kann in Java5 nach außen immer mit dem Namen arbeiten, was aber im Falle von Datenbanken schon wieder blöd ist (INT ist einfach besser zu handhaben als VARCHAR(20)).
Das folgende Stück C# Code:
In Java5 muß ich mit Strings arbeiten, wenn ich den Automatismus will:
Fazit:
Ich finde, Sun hat es gründlich versaut. Für mich sieht das nach einer "Oh, guck mal, Microsoft hat das bei C# so gemacht, dann machen wir das halt komplett anders, damit keiner sagt wir hätten abgeguckt" - Entscheidung aus.
Zur Vorgeschichte:
Ich bastel gerade für meine Kollegen an einer Einführung in Java5, da wir unseren nächsten Projektmeilenstein damit umsetzen wollen. Dadurch habe ich jetzt das erste mal wirklich Zeit mich mit Java5 zu beschäftigen. Das letzte Jahr über habe ich für meine Diplomarbeit ja die eine oder andere Kleinigkeit in C# gemacht, ich kenne also beide Welten. Als ich mich gestern mit Java5 Enums befasst habe, da bin ich über einige Unstimmigkeiten gestolpert, die ich am besten am Beispiel der Lösung in C# versuche zu beschreiben.
In beiden Sprachen ist es möglich automatisch nummerierte Enums zu erzeugen:
public enum Words {
FOO, BAR, FROTZ
}
so weit, so gut.C# Enums leiten sich von Zahlen ab, d.h. ein Element einer Enum ist selber eine Zahl (von der Runtime aus gesehen), im Gegensatz zu Java5, wo ein Element nur eine Zahl hat (die Ordnungszahl, zugreifbar mit ordinal(), beginnt bei 0, wird immer automatisch vergeben). Hierdurch ist es in C# möglich, die folgende Enum zu deklarieren:
public enum Words {
FOO=1,
BAR=2,
FROTZ=3
}
Ich kann also einer Enum (wie einer Konstanten) einen Wert geben. Dies
ermöglicht es mir Enums (und somit Typsicherheit) auch an Stellen
einzusetzen, wo es auf den konkreten Wert eines Elements ankommt (Thema
'Außenanbindung'). Beispiele hierfür sind z.B. Interaktionen mit
anderen Sprachen über Webservices, wo ich den Wert für die
Schnittstelle festschreiben muß, oder der Fall, wo ich eine Enum
in eine relationale Datenbank speichern möchte. Hier waere es
blöd, wenn nach einer Programmänderung, also dem hinzufügen
einer Enum, sich plötzlich die Werte verändern, weil das neue
Element nicht am Ende eingefügt worden ist (was durchaus mal
passieren kann). Und ja, ich denke das ist ein echtes Problem in
einem Umfeld mit ~30 Entwicklern an einem Projekt und einigen millionen
Zeilen in ~100 Tabellen.Möchte ich das gleiche in Java tun, so muß ich die Enum folgendermaßen definieren:
public enum Words {
FOO(1),
BAR(2),
FROTZ(3);
public int val;
private Word(int v) {
val = v;
}
}
Nun habe ich wieder eine Zahl, mit der ich nach 'außen' arbeiten kann.
Ich habe nur keinen Mechanismus eine Zahl in eine Enum zu überfuehren.
Den kann ich mir natürlich mit einer HashMap und einem passen Konstruktor
in der Enum selber basteln, aber das will ich nicht müssen :-)
Es sei denn, ich übersehe jetzt etwas. Klar, ich kann in Java5 nach außen immer mit dem Namen arbeiten, was aber im Falle von Datenbanken schon wieder blöd ist (INT ist einfach besser zu handhaben als VARCHAR(20)).
Das folgende Stück C# Code:
public enum Direction {
NORTH=1,SOUTH=2,EAST=3,WEST=4
}
public Direction invert(Direction dir);
läßt sich z.B. als Webservice mit
public int invert(int dir) {
return invert((Direction) dir);
}
realisieren (Konvertierungen Enum->int sind implizit, int->Enum
explizit).In Java5 muß ich mit Strings arbeiten, wenn ich den Automatismus will:
public enum Direction {
NORTH,SOUTH,EAST,WEST
}
public Direction invert(Direction dir);
public String invert(String dir) {
return invert(Direction.valueOf(dir)).name();
}
Fazit:
Ich finde, Sun hat es gründlich versaut. Für mich sieht das nach einer "Oh, guck mal, Microsoft hat das bei C# so gemacht, dann machen wir das halt komplett anders, damit keiner sagt wir hätten abgeguckt" - Entscheidung aus.
Mon Aug 8 23:12:27 CEST 2005
Wochenende (2/2)
Trotz des Ausfluges habe ich es geschafft den aktuellen Harry Potter komplett durchzulesen
(und das, obwohl ich ihn erst am Freitag Abend bei meinen Eltern abgeholt habe).
Ich bin positiv überrascht, das Buch ist um einiges besser als das letzte,
wo man den pubertierenden Potter am liebsten zu Voldemort auf den Opfertisch
gewünscht hätte.
Scheinbar hat Fr. Rowling eingesehen, daß es nicht sehr gut ist, wenn der Leser den Hauptcharakter des Buches anfängt zu hassen. Das Ende ist schlüssig und überzeugend, auch wenn ich jetzt nicht extrem überrascht war. Ich freue mich definitiv auf das nächste Buch, auch wenn ich mich jetzt erstmal mit dem vierten Film trösten muß.
Scheinbar hat Fr. Rowling eingesehen, daß es nicht sehr gut ist, wenn der Leser den Hauptcharakter des Buches anfängt zu hassen. Das Ende ist schlüssig und überzeugend, auch wenn ich jetzt nicht extrem überrascht war. Ich freue mich definitiv auf das nächste Buch, auch wenn ich mich jetzt erstmal mit dem vierten Film trösten muß.
Mon Aug 8 23:05:47 CEST 2005
Wochenende (1/2)
Nachdem Timsel einen halben Roman über unseren Ausflug in's
Tropical Islands vorgelegt hat, muß ich wenigstens kurz darauf eingehen.
Ich denke, daß es relativ schwer ist das Ding zu klassifizieren. Ein Spaßbad ist es definitiv nicht. Dafür gibt es zu wenig Attraktionen und das Wasser ist zu kalt. Von den Tropen hat es nur den Namen und die bemitleidenswerten Pflanzen. Die vorgetragenen Shows sind ultrapeinlich, genau wie die 'authentischen' Häuser. Grob gesagt kommt 'Freibad mit Halle' dem ganzen noch am nächsten. Tropenwarm ist es auf keinen Fall, die Lufttemperatur ist OK, aber nicht tropisch, das Wasser ist arschkalt.
Auch wenn das da oben nach Kritik klingt, so muß ich sagen, ich habe mich definitiv amüsiert. Es war einfach super bei dem Wetter am Wochenende in Badehose rumsitzen zu können, Magic - The gathering zu spielen und es sich einfach gutgehen zu lassen. Dazu hat wohl auch beigetragen, das Timsel sich bereitwillig auf das Kartenspielexperiment eingelassen hat und das, obwohl er sowas noch nie gespielt hatte. Wobei ich die Karten auch seit Jahren das erste mal wieder in den Händen hatte und wir bestimmt unmengen an Regelverstößen begangen haben. Der Abend war dann mit den beleuchteten Becken, der reduzierten Kinderzahl und der Lasershow zur Diskomusik um Längen besser. Und ich habe auf meiner Strandliege gepennt wie ein Stein.
Fazit:
Ich werde wohl so schnell nicht nochmal hinfahren. Ich bin halt mehr der 30 Grad Solebad oder 60 Grad Sauna Typ. Evtl. probiere ich das nochmal, wenn der Sommer sich nächstes Jahr wieder nicht nach Berlin traut...
Ich denke, daß es relativ schwer ist das Ding zu klassifizieren. Ein Spaßbad ist es definitiv nicht. Dafür gibt es zu wenig Attraktionen und das Wasser ist zu kalt. Von den Tropen hat es nur den Namen und die bemitleidenswerten Pflanzen. Die vorgetragenen Shows sind ultrapeinlich, genau wie die 'authentischen' Häuser. Grob gesagt kommt 'Freibad mit Halle' dem ganzen noch am nächsten. Tropenwarm ist es auf keinen Fall, die Lufttemperatur ist OK, aber nicht tropisch, das Wasser ist arschkalt.
Auch wenn das da oben nach Kritik klingt, so muß ich sagen, ich habe mich definitiv amüsiert. Es war einfach super bei dem Wetter am Wochenende in Badehose rumsitzen zu können, Magic - The gathering zu spielen und es sich einfach gutgehen zu lassen. Dazu hat wohl auch beigetragen, das Timsel sich bereitwillig auf das Kartenspielexperiment eingelassen hat und das, obwohl er sowas noch nie gespielt hatte. Wobei ich die Karten auch seit Jahren das erste mal wieder in den Händen hatte und wir bestimmt unmengen an Regelverstößen begangen haben. Der Abend war dann mit den beleuchteten Becken, der reduzierten Kinderzahl und der Lasershow zur Diskomusik um Längen besser. Und ich habe auf meiner Strandliege gepennt wie ein Stein.
Fazit:
Ich werde wohl so schnell nicht nochmal hinfahren. Ich bin halt mehr der 30 Grad Solebad oder 60 Grad Sauna Typ. Evtl. probiere ich das nochmal, wenn der Sommer sich nächstes Jahr wieder nicht nach Berlin traut...
Mon Aug 8 20:36:53 CEST 2005
Lehrstellenangst
Gerade lese ich, daß jeder dritte Jugendliche Angst davor hat keine Lehrstelle zu finden.
Zugegeben, die Arbeitssituation in D ist nicht umwerfend, aber meiner Meinung nach ist
die Angst in vielen Fällen selbst verschuldet. Nachfolgend mal ein paar Eindrücke
zu dem Thema.
Rückblende: Ich bin in Berlin-Neukölln zur Schule gegangen. 90% meiner mänlichen Mitschüler in der Grundschule wollten Fußballstar werden. Daher nutzten sie ihre Freizeit auch nicht unbedingt um ihre Hausaufgaben zu machen. Ein (deutscher) Mitschüler schrieb in der sechsten Klasse das Wort Jeans als "Schins" an die Tafel und fragte die Leute regelmäßig "Welche Uhr ist es?" um die Uhrzeit zu erfahren.
Der Vater einer Bekannten besitzt eine Firma, die Gehsteigplatten verlegt (diesen viereckigen Dinger auf dem Gehweg, genau). Er hatte allen ernstes Probleme einen Azubi zu finden. Nicht, weil sich keiner beworben hat und sich die Jugendlichen zu fein für die Arbeit sind. Nein, er hat einfach keinen Bewerber gefunden, der in der Lage war die benötigte Quadratmeterzahl an Bodenplatten auszurechnen, wenn man ihm Länge und Breite der zu bedeckenden Fläche gesagt hat.
Wärend meines Studiums bin ich vier Jahre jeden morgen ca. 45min mit dem Bus quer durch Berlin in's Zentrum getuckert. Je nach Uhrzeit hatte ich die mehr oder weniger große Freude die Gesellschaft von Jugendlichen zu genießen. Der Bus fuhr durch mehrere unterschiedliche Wohnviertel und an mehr als einer Schule vorbei. Ich denke also, das ich einen recht repräsentativen Querschnitt über die Schülerschaft dieser Zeit genossen habe. Bedenklich stimmte mich schon damals die Tatsache, das die wenigsten Jugendlichen in der Lage waren sich normal zu artikulieren. Das fing mit der Aussprache an, wo es deutschen wie ausländischen Jugendlichen nicht möglich war einen erkennbaren Unterschied zwischen ch und sch hervorzubrigen. Es war großen Teilen auch nicht möglich auch nur einen einzigen, grammatikalisch korrekten Satz zu formulieren, geschweige denn eine Diskussion zu führen, die diese Bezeichnung verdient.
Ich möchte hier keinesfalls der heutigen Jugend die alleinige Schuld geben. Dafür habe ich die Sparwut des Berliner Senats, die idiotische Beamterei der Schulverwaltung und die katastrophalen Verhältnisse in einigen Familien noch zu gut aus eigener Erfahrung in Erinnerung. Andererseits frage ich mich, was solche Leute überhaupt zu erwarten haben und wie lange das in D noch weitergehen kann.
Rückblende: Ich bin in Berlin-Neukölln zur Schule gegangen. 90% meiner mänlichen Mitschüler in der Grundschule wollten Fußballstar werden. Daher nutzten sie ihre Freizeit auch nicht unbedingt um ihre Hausaufgaben zu machen. Ein (deutscher) Mitschüler schrieb in der sechsten Klasse das Wort Jeans als "Schins" an die Tafel und fragte die Leute regelmäßig "Welche Uhr ist es?" um die Uhrzeit zu erfahren.
Der Vater einer Bekannten besitzt eine Firma, die Gehsteigplatten verlegt (diesen viereckigen Dinger auf dem Gehweg, genau). Er hatte allen ernstes Probleme einen Azubi zu finden. Nicht, weil sich keiner beworben hat und sich die Jugendlichen zu fein für die Arbeit sind. Nein, er hat einfach keinen Bewerber gefunden, der in der Lage war die benötigte Quadratmeterzahl an Bodenplatten auszurechnen, wenn man ihm Länge und Breite der zu bedeckenden Fläche gesagt hat.
Wärend meines Studiums bin ich vier Jahre jeden morgen ca. 45min mit dem Bus quer durch Berlin in's Zentrum getuckert. Je nach Uhrzeit hatte ich die mehr oder weniger große Freude die Gesellschaft von Jugendlichen zu genießen. Der Bus fuhr durch mehrere unterschiedliche Wohnviertel und an mehr als einer Schule vorbei. Ich denke also, das ich einen recht repräsentativen Querschnitt über die Schülerschaft dieser Zeit genossen habe. Bedenklich stimmte mich schon damals die Tatsache, das die wenigsten Jugendlichen in der Lage waren sich normal zu artikulieren. Das fing mit der Aussprache an, wo es deutschen wie ausländischen Jugendlichen nicht möglich war einen erkennbaren Unterschied zwischen ch und sch hervorzubrigen. Es war großen Teilen auch nicht möglich auch nur einen einzigen, grammatikalisch korrekten Satz zu formulieren, geschweige denn eine Diskussion zu führen, die diese Bezeichnung verdient.
Ich möchte hier keinesfalls der heutigen Jugend die alleinige Schuld geben. Dafür habe ich die Sparwut des Berliner Senats, die idiotische Beamterei der Schulverwaltung und die katastrophalen Verhältnisse in einigen Familien noch zu gut aus eigener Erfahrung in Erinnerung. Andererseits frage ich mich, was solche Leute überhaupt zu erwarten haben und wie lange das in D noch weitergehen kann.
Wed Aug 3 19:30:50 CEST 2005
Och manno
Ich bin seit Tagen und Wochen süchtig nach den Fraktalanimationen von
electric sheep. Es gibt dort einen
Link zu einem netten kleinen Tool, mit dem sich heruntergeladene Animationen
zu größeren Animationen zusammenfügen lassen. Da das Ding
nur unter Windows funktioniert, habe ich mir mal das Java Media Framework
angeguckt um zu klären, ob sich so etwas in Java nachimplementieren läßt.
Ergebnis: Das Teil ist völlig unbrauchbar, kein MPEG-2 und eine beschissene Installation...
Ergebnis: Das Teil ist völlig unbrauchbar, kein MPEG-2 und eine beschissene Installation...
Tue Aug 2 22:17:51 CEST 2005
Trendy
Lange habe ich gezögert mir einen MP3-Player zu kaufen. Genauso lange
habe überlegt, welchen ich denn haben will. Letztendlich ist es dann am Freitag
ein Apple iPod mini
in Blau und mit 4GB geworden ($Ehegöttin hat trotz ~6000km Entfernung an der Entscheidung mitgewirkt).
Mein Fazit bis jetzt: Das Gerät sieh superhübsch aus und erfüllt seinen Zweck. Nur die iTunes Software zum betanken nervt etwas. Aber es gibt mit gtkpod ja Alternativen...
Mein Fazit bis jetzt: Das Gerät sieh superhübsch aus und erfüllt seinen Zweck. Nur die iTunes Software zum betanken nervt etwas. Aber es gibt mit gtkpod ja Alternativen...